Was sind Handyviren?

Den Begriff Computervirus hat im Zeitalter der PCs bestimmt schon fast jeder inzwischen einmal vernommen. Zumindest ist den meisten klar, ein Computervirus, das ist nichts Harmloses, denn vergleichbar mit den Mensch und Tier angreifenden Pendants richten Computerviren mal mehr, mal weniger Schaden bei ihrem „Wirt“ an.

Aber was genau ist nun ein Handyvirus? Seit Handys mehr und mehr zu Alltagsgeräten geworden sind, die uns überallhin begleiten, kursieren auch mehr und mehr Handyviren, die entweder eingebildete (vgl. Handy Hoaxes) oder eben aber auch echte Bedrohungen für die Geräte darstellen.

Handyviren sind im Prinzip Computerviren, also Programme oder so genannten Programmroutinen, die an sich nicht selbstständig „denken“ können. Diese Programme oder Programmroutinen führen bestimmten Befehle oder Codes aus, um sich aktiv in das Betriebssystem des Handys (denn Handys sind wiederum eigentlich kleine „Minicomputer“, die eine Betriebssystem und verschiedene Software brauchen, um funktionieren zu können) oder in andere Programme einzuschleusen. Ist solch ein Programm gestartet, führt es dazu, in Hardware, Betriebssystem oder Software Fehlfunktionen auszulösen, was die unterschiedlichsten Auswirkungen haben kann. Der Schaden, der hier entstehen kann, rangiert von harmlos bis Totalschaden.

So sorgen Viren zum Beispiel dafür, dass eingehenden Nachrichten (zum Beispiel SMS oder MMS) immer automatische mit einer Kopie von sich selbst beantwortet werden, oder aber sie führen schlimmstenfalls dazu, dass das Gerät komplett unbrauchbar wird.

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